Bei der Renovation des Kulturschiffs Romandie I – 1952 konnten die beauftragten Designer um atelier oï aus La Neuveville am Bielersee aus dem Vollen schöpfen und ein einzigartiges Schiffsdesign umsetzen. Atelier oï sind weltweit etablierte Architekten und Designer und arbeiteten unter anderem für Bulgari, Hermès, B&B Italia, Fendi und Louis Vuitton.
Patrik Bucher meldet sich persönlich.

Vom Fahrgastschiff zum Kulturschiff
Kleine Fahrgastschiffe haben ihren eigenen Charme, sind wirtschaftlich aber schwierig zu betreiben. Bei der Romandie I – 1952 sollte deshalb aus der vermeintlichen Schwäche eine Stärke werden: weniger Gäste, dafür mehr Raum, persönliche Betreuung, herausragende Gastronomie und individuelle Erlebnisse.
Die Ideen für das heutige Kulturschiff und dessen Umbau stammen von Gründer Patrik Bucher. Er entwickelte das Nutzungskonzept und das damit verbundene Raumprogramm samt Detaillösungen für die künftige Nutzung des Schiffes.
Während rund zweieinhalb Jahren baute er die Romandie I mit Spezialisten der jeweiligen Fachgebiete zum heutigen Kulturschiff um. Qualität und Authentizität statt Masse wurden zum Grundprinzip.

Raum & Gestaltung
Auf begrenztem Raum müssen Interieur, Technik, Energiekonzept und Bewegungsflächen fein aufeinander abgestimmt sein. Insbesondere wenn die Romandie I für ganz unterschiedliche private und geschäftliche Anlässe funktionieren soll.
Für die gestalterische Umsetzung dieses Raum- und Nutzungskonzepts und die Innenarchitektur wurde atelier oï beigezogen. Eine Inspiration waren englische Marinemöbel des 19. Jahrhunderts: für begrenzten Raum entwickelt, funktional und handwerklich hochwertig. Dieser Gedanke findet sich auch auf der Romandie I wieder.
Das Schiff wurde gewissermassen zum schwimmenden Möbelstück.

WANDELBAR & DURCHDACHT
Das Interieur lässt sich unterschiedlichen Anlässen anpassen. Aus einem offenen Salon wird eine lange Tafel, aus dem Apéro ein Dinner. Gleichzeitig entstehen an Bord unterschiedliche Orte für Gespräche, Begegnungen oder einen ruhigen Moment.
Dabei hilft eine Besonderheit der Romandie I: Für ihre Länge besitzt sie einen aussergewöhnlich breiten Schiffsrumpf. Salon, Bar und Aussenbereiche bieten dadurch überraschend viel Raum, ohne dass der persönliche Charakter des Schiffes verloren geht.
Gutes Design zeigt sich dabei nicht nur in Materialien und Formen. Entscheidend ist, wie selbstverständlich alles funktioniert: wie sich Gäste bewegen, wie der Service arbeitet und wie sich das Schiff im Laufe eines Anlasses verändert.
Viele dieser Details nimmt man als Gast kaum bewusst wahr. Genau darin liegt ihre Qualität.
Patrik Bucher meldet sich persönlich
Das Nutzungskonzept der Romandie I – 1952 wurde von Patrik Bucher entwickelt und mit dem Schweizer Designstudio atelier oï in eine neue Innenarchitektur übersetzt.
atelier oï entwickelte auf Basis des Nutzungskonzepts die gestalterische Übersetzung für den Innenraum. Ziel war ein hochwertiger, wandelbarer Raum, der unterschiedliche private und geschäftliche Anlässe ermöglicht.
Historische Elemente des Schiffs wurden erhalten und mit einer zeitgemäßen, funktionalen Innenarchitektur ergänzt. So bleibt der Charakter der Romandie I – 1952 sichtbar, ohne auf heutigen Komfort und flexible Nutzung zu verzichten.
Strukturierte Daten: